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Segeltörn an der türkischen Riviera

Tur-1989-26[1]

1989. Türkei. Urlauber haben eine Yacht gechartert. Das hölzernen Schiff hat zwei Masten und an denen sich Segel blähen sollten. Aber die Fahrt auf dem Mittelmeer unter Segeln fällt aus. Petrus hat sich für Windstille und eine spiegelglatte See ohne Wellen entschieden. Niemand wird Seekrank. Die Sonne brennt auf den Pelz. Der leidenschaftliche Segler würde diese Bootspartie bar jeder Herausforderung langweilig finden. Der Dieselmotor tuckert. Unterwegs wird gebadet. Die schöne Bucht und das glasklare Meer laden dazu ein. Wozu sonst? Mehr gibt es hier nicht. Ein harmloser Ausflug. Die Fotos stammen aus dem Nachlass von Helga Müller. (Gerahmte 35mm Dias / gescannt mit dem Nikon Coolscan 5000 ). Mehr Bilder aus der Serie gibt es hier.

1989.

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Der „Wilde Osten“ zwischen Wannsee und Elbe (3)

Ur-Havel

Mit dem Sportboot auf der Unteren Havel und der Versuch, Mensch und Maschine artgerecht zu ernähren

Teil 3 – Tretboote, Wassersuppe und die Hanse

Der Beginn des nächsten Tages auf der Fahrt durch die Brandenburger Niederhavel gleicht einer beeindruckenden Zeitreise, bei der die Gegenwart gesucht und verstanden werden will. Auf den ersten etwa 6, vielleicht 7 Kilometern durch das Flussbett, harmoniert die wiedererstarkte Natur mit dem totalen Verfall sozialistischer Industriedenkmäler, einem Trend, dem sich auch die ehemals gut frequentierte Wassertankstelle an der pleite gegangenen Hohmann-Werft nicht entziehen konnte. Schade, denn der Standort für eine SB-Tankstelle war und ist ideal. Die vom frischen und frechen Grün überwucherten Ruinen auf beiden Seiten verströmen einen ganz besonderen und gleichermaßen unwirklichen Reiz,

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Der „Wilde Osten“ zwischen Wannsee und Elbe (2)

Auf der Havel vor Anker

Mit dem Sportboot auf der Unteren Havel und der Versuch, Mensch und Maschine artgerecht zu ernähren

Teil 2 – Das Schöne und das Grauen

Die vielen Annehmlichkeiten im Schwielower Ressort lassen einen Städter ironischerweise nach mehr Ursprünglichem und weniger subventioniertem Blendwerk dürsten. Also Leinen los, wieder unter der B 1 hindurch getaucht und hinein in den „Zern-See“, der Große kommt noch. Wer will, kann gleich Backbord eine schmale Passage suchen, die in den „Glindower See“ führt. Landschaftlich nicht ohne Reiz, aber selten habe ich West- und Ost-Spießer so einträchtig beisammen vor Anker gesehen. Das dargebotene Bild schreit nach der zwingenden Ergänzung durch schwimmende Jägerzäunchen, um die jeweiligen Privatsphären des kleinen Glücks zu markieren. Nichts für mich und meine

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Fluglärm und die Boote auf dem Tegeler See

Laute Flugzeuge über dem Tegeler See

Dort wo der Fluss Havel den Tegeler See berührt, befindet sich eine einzigartige Wasserlandschaft mit den Inseln Valentinswerder, Maienwerder und weiteren, alle mit ‘werder’ als Namensendung. Hier wird viel Boot gefahren, um zu den Inseln zu gelangen, zu angeln oder einfach um auf dem Wasser interessante Stunden zu erleben. Ganz so lieblich wie die Havel bei der Pfaueninsel ist es hier im nördlicheren Berlin nicht. Die den Ufern naheliegenden Gebiete tragen Spuren einer industriellen Nutzung. Werften und Hafenanlagen sind im nahegelegenen Spandau zu sehen. Doch entlang des östlichen Ufers des Tegeler See befindet sich der Tegeler Forst, im Norden gibt es eine Promenade mit dahinterliegender Stadtbebauung. Das östliche Ufer liegt entlang eines Waldes. Diese spröde Idylle wird nur

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